2. Mehr Trans­parenz – inhalt­lich und im Prozess – soll zu höherer Legiti­mation der Ent­scheide führen

  • Der Ablauf des Findungspro­zes­ses und die Kriterien, nach denen KandidatInnen gesucht werden, müssen transparent sein
  • Die Dossiers der Kandidierenden sollen vertraulich behandelt werden. Selbstverständlich werden Porträts publiziert, u.a. im FGZ-Info

4 Kommentare

Bruno Rhomberg

Interessanter Artikel zum Forum-Thema im Wohnen – der Zeitschrift für genossenschaftlichen Wohnungsbau.

Auswahl oder Wahl…

https://www.zeitschrift-wohnen.ch/heft/beitrag/management/auswahl-oder-wahl.html




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Stephan Schnidrig

Interessanter Artikel und interessante Aussagen von K. Stuhlmann …




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Monica Amgwerd

Die Forderung nach Tranzparenz, das wurde am Diskussionabend klar, betrifft keineswegs nur die Wahlen. Es geht den GenossenschafterInnen auch darum die Frage des Bauens mitprägen zu können. Sie wollen nicht länger zusehen, wie Wettbewerbe entworfen und ausgeschrieben werden, die Projekte vorsehen, die man im Gruncharakter nie diskutieren konnte. Wollen wir Reiheneinfamilienhäuser oder Geschosswohnungen? Privaten Aussenraum oder halböffentlichen? Auch darüber wollen die Genossenschafter VOR den Ausschreibungen der Wettbewerbe diskutieren.




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Christof Bergamin

In der Tat enthält der Artikel interessante Punkte, etwa denjenigen betreffend die Notwendigkeit, die Organisation der Genossenschaft anzupassen. Hier besteht auch bei der FGZ Handlungsbedarf, beispielsweise was das Verhältnis zwischen Vorstand und Geschäftsführung, die Bildung von Ressorts auf Ebene Vorstand oder die Verbindung zwischen Vorstand und Kommissionen angeht. Wo genau die Probleme liegen, ist allerdings schwierig zu beurteilen, weil derzeit die gesamte Tätigkeit des Vorstands vertraulich ist. In verfahrensmässiger Hinsicht besteht die Herausforderung jedenfalls darin, dass wir uns mit den Wahlen beschäftigen, bevor die Organisation bereinigt ist.
Noch eine Bemerkung: Frau Stuhlmann wird im Artikel dahin zitiert, dass „eigentlich nur ein Fachgremium beurteilen kann, inwiefern fachliche Anforderungen erfüllt sind“. Wie setzt sich das Fachgremium denn zusammen? Aus externen Beratern wie Frau Stuhlmann, die damit ihre Dienstleistungen verkaufen können? Und woher weiss Frau Stuhlmann, dass „ein Fachgremium“ solche Fragen besser beurteilen kann als etwa ich, meine Frau und meine Nachbarn, die alle über spezifische Kompetenzen verfügen und – im Unterschied zu Frau Stuhlmann – als Genossenschafterinnen und Genossenschafter von den Entscheidungen des Vorstands unmittelbar betroffen sind? Auf welche empirische Grundlage stützt Frau Stuhlmann ihre Behauptung? Schliesslich meint Frau Stuhlmann, in gewissen Fällen sollten die Bewerbungen über eine externe Stelle laufen. Frau Stuhlmann macht in diesem Artikel also gleich doppelt Werbung in eigener Sache!




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